Nach anfänglichem Zögern und vielen Gedanken habe ich den Schritt dann gewagt. Eigentlich waren es nur kleine Zahnlücken und leicht schiefe Zähne, also nichts Dramatisches, und doch haben sie mich in meiner Arbeit eingeschränkt.
Als Livestreamerin zählt jedes Detail und alles wird kritisiert, was ehrlich gesagt am Ego kratzt und als ich sah, dass andere Streamer diesen Weg gingen, habe ich die Chance ergriffen.
Und ja – ich würde es jederzeit wieder tun.

Weshalb ich die Türkei für mein Lächeln ausgesucht habe
Es war keine leichte Entscheidung. Zwischen Zweifeln, vielen Fragen und leiser Unsicherheit begann meine Reise – und führte mich am Ende zu einer vollständigen Verwandlung meines Lächelns. Hier teile ich meine ehrliche Wahrheit: den Weg vom Zögern zum neuen Selbstbewusstsein.
Der Moment, in dem ich wusste, dass sich etwas ändern muss
Jahrelang habe ich mein Lächeln auf Fotos versteckt. Fehlende Zähne, verfärbter Zahnschmelz und das Gefühl von Scham, das mich dabei begleitete. Als ich schließlich Kostenvoranschläge von lokalen Zahnärzten einholte, traf mich die Realität hart – Zehntausende Euro für die Behandlungen, die nötig gewesen wären. In diesem Moment fühlte ich mich hilflos und entmutigt. Erst als ich begann, nach Alternativen zu suchen, keimte wieder Hoffnung auf.
Warum die Türkei?
Nachdem ich mich über die Zahnbehandlungen in der Türkei und anderen Ländern informierte, stand für mich fest, es wird die Türkei. Durch die wirklich guten Preise bei gleicher oder gar besserer Behandlungsqualität, war der Schritt sich für die Türkei zu entscheiden kein großer mehr. So viele Europäer, die sich da mit ihren Ansprüchen behandeln lassen, sorgen natürlich auch dafür, dass dort die Standards entsprechend hoch sind. Es werden die gleichen Materialien wie in Österreich oder Deutschland verwendet und durch die vielen Behandlungen haben die Ärzte enorm hohe Erfahrungswerte. Die mehr als guten Preise entstehen nicht durch billige Qualität, sondern weil die ganzen Betriebskosten in der Türkei für Zahnkliniken deutlich geringer sind und der Staat den Zahntourismus sogar zusätzlich fördert.

Das Ergebnis? Lebensverändernd.
Endlich kann ich ohne Schamgefühl lächeln und habe im Vergleich zu den Preisen zuhause über 15.000 € gespart.
Und genau deshalb habe ich diese Seite erstellt: um Menschen zu helfen, die dort stehen, wo ich einmal war – überfordert, skeptisch, aber voller Hoffnung.
Wenn ich diesen Schritt gehen konnte, kannst du es auch.
Meine komplette Erfahrung mit dem Dental Tourismus
Vom ersten Kontakt bis zur letzten Heimreise mit einem neuen Lächeln – hier erzähle ich Schritt für Schritt, was in jeder Phase passiert ist. Ehrlich, ungeschönt und begleitet von Eindrücken, zu denen bald auch Videos folgen werden sowie ein wirklich detaillierter Bericht.
Aber hier jetzt schonmal der zeitliche Ablauf für dich im Schnelldurchlauf:
Mein erster Kontakt, aber zur falschen Person!
Ich hatte mir angeschaut, wohin meine Streamerkollegen und
-kolleginnen gegangen sind und kontaktierte die Person.
Die ersten Gespräche waren nett und zuvorkommend. Ich fühlte mich wohl und bezahlte meine Flüge – der Vertrag sollte später kommen, da mein Anspechpartner auf Reise war. Doch dann kamen Fragen und Ungereimtheiten auf und es entstand irgendwie ein Druck und mein Gefühl sagte mir, das ist der falsche Partner für so eine wichtige Behandlung. Die Recherche ergab, dass bei Implantaten eine Einheilzeit notwendig ist, wenn man diese wirklich langlebig einsetzen möchte und davon war in den Gesprächen mit diesem Anbieter nie die Rede. Im Gegenteil, es wurde ein Hollywoodsmile in nur 72 Stunden versprochen, ganz ohne nähere Details zu meinem Zahnstatus zu kennen – das war für mich einfach unseriös, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein einfacher Blick in den Mundraum per WhatsApp-Videotelefonat all die nötigen Informationen für meine Behandlung bieten konnte.
Ich musste mich also weiter umschauen und das schleunigst, denn die Kosten für die Flüge hatte ich ja bereits an das Partner-Reisebüro überwiesen.
Glück bescherte mir einen anderen Arzt in Izmir
Durch meine Gespräche im LIVE wurde eine andere Streamerkollegin aufmerksam auf meine Situation und brachte mir einen neuen Kontakt, einen langjährigen Freund, der ebenfalls in der Türkei und sogar direkt am Ort meiner Ankunft – in Izmir – in einer Zahnklinik arbeitete.
Sofort wurde der Kontakt hergestellt und die Gespräche gingen von vorne los, wirkten aber ganz anders. Was man nicht kennt, das weiß man nicht und so merkte ich erst den Unterschied in der Qualität.
Hier gab es keine pauschale Zusage, da man sich das Gebiss erst genau anschauen müsste und so machte ich mich dann kurz darauf auf den Weg nach Izmir.
Anreise in Izmir, Untersuchung und Ernüchterung
Ich flog nach Izmir, voller Erwartungen und Hoffnung, dass ich nach wenigen Tagen mit meinem Hollywood-Smile wieder nach Haus fliegen könne – doch es kam alles anders!
Aber von vorne: Der Flug verlief völlig entspannt und sofort nach der Ankunft wurde ich mit einem VIP-Shuttle abgeholt und zu meiner Unterkunft gebracht. Es war ein wirklich tolles Zimmer im Maisonette-Stil, so richtig zum Wohlfühlen.
Zügig ging es dann in die Praxis, wo ich von meinem Arzt sofort herzlich begrüßt wurde. Ein kurzes Kennenlernen und sofort ging es ans Eingemachte. Es wurde geröntgt und alles genaustens inspiziert und dann kam was ich befürchtet hatte:
„Es tut mir leid, aber wir können dir deinen Hollywoodsmile nicht machen“ – es traf mich wie ein Blitz. Was sollte das denn nun bedeuten?
Mir wurde erklärt, dass ich erst eine Vorbehandlung bräuchte, da ich zum Einen Implantate bräuchte um das Gebiss vollständig zu restaurieren und zum Anderen weitere defekte Zähne bestenfalls behandelt oder gezogen werden sollten. Da eine Infektion vorlag, konnte man nicht zu 100% sicherstellen, dass die Behandlung nicht nur kurzzeitig Schönheit bedeuten würde, sondern langfristige Gesundheit und somit wurde davon erstmal abgeraten.
Es wurde also alles vorbereitet und dann wurde ich Nachhause geschickt um erstmal alles gründlich verheilen und einheilen zu lassen. Die Implantate mussten einheilen – dazu wurde ein ergänzender Knochenaufbau durchgeführt um eine maximale Stabilität zu gewährleisten.
Rückflug - und eine böse Überraschung
Ich hatte ja den Flug genutzt, den ich an das Reisebüro vorher gezahlt hatte. Beim Hinflug verlief das auch alles sauber doch beim Rückflug sollte es anders sein!
Der Anbieter hatte den Rückflug, den ich zuvor vollständig bezahlte, stornieren lassen! Es war ein Drama, denn das fiel erst auf, als im Flugzeug jemand auf meinem Platz saß. Ja, richtig gelesen. Ich kam bis ins Flugzeug, weil die Systeme wohl einen Ausfall hatten und ich mit meinem Screenshot vom digitalen Boardingpass bis in den Flieger konnte.
Dort wurde mir dann gesagt, dass ich kein Ticket besäße und das Flugzeug umgehend verlassen müsste. Ich wurde also zurück gebracht und war wieder am Flughafen vor der Security – ein Chaos sage ich euch.
An dem Tag sollte es auch keinen direkten Flug mehr zurück nach Wien geben und so blieb mir nichts anderes übrig als einen Flug mit Zwischenstopp zu buchen, der dann statt der geplanten 2:25 Stunden über 8 Stunden dauern sollte, inklusive Wartezeit. Das zehrte unheimlich an den Nerven.
Die Einheilphase - Osseointegration erfordert Geduld
Nach dem Setzen eines Implantats beginnt die sogenannte Einheilphase. In dieser Zeit verbindet sich das Implantat fest mit dem Kieferknochen – ein Prozess, der als Osseointegration bezeichnet wird. Je nach Knochenstruktur, Implantat und individueller Heilung dauert dieser Vorgang in der Regel 3 bis 6 Monate.
Auch wenn sich das Implantat oft schon früh stabil anfühlt, ist es in dieser Phase noch nicht vollständig belastbar. Zu starke oder zu frühe Belastung kann die Verbindung zum Knochen stören und den Heilungsprozess gefährden. Deshalb wird bewusst darauf geachtet, Implantate anfangs nur provisorisch oder gar nicht zu belasten.
Sobald das Implantat vollständig eingeheilt ist, bietet es eine sehr hohe Stabilität und kann wie eine natürliche Zahnwurzel belastet werden. Geduld in dieser Phase ist entscheidend – sie ist die Grundlage für ein langlebiges und sicheres Ergebnis.
Bei mir ging man davon aus, dass die Einheilung innerhalb von 3 Monaten abgeschlossen sein dürfte und so begann das warten. Es hätte keinen Sinn ergeben vorher schon den restlichen Hollywoodsmile aufzusetzen, da die Lücken in dem Prozess einheitlich geschlossen werden sollten.
Nachdem die Einheilphase abgeschlossen war, ging es für mich wieder nach Izmir. Ich freute mich schon sehr auf die Behandlung und natürlich den Kemeraltı Bazaar – den zweitgrößte Outdoor-Markt der Türkei und wirklich einen Besuch wert (ich war mehr als einmal da, muss ich gestehen!).
Dieses Mal hatte ich meine Flüge selbst organisiert, denn ich war da irgendwie ein gebrandmarkt – aber in dieser Klinik hätte ich das auch gleich organisieren lassen können, da alles seriös abläuft. Aber ihr kennt das sicher, so fühlte ich mich dieses Mal einfach wohler.
Das war für das Team der Klinik aber überhaupt nicht schlimm, sie erfragten meine Reisedaten und organisierten dann den VIP-Shuttle zwecks Abholung – völlig unkompliziert und reibungslos.
Die Klinik, das hatte ich zuvor vergessen zu sagen, ist ca. 20 Minuten vom Flughafen entfernt und die Fahrt mit dem Shuttle ist wirklich super angenehm. Manche berichten bei anderen, dass es Sammelbusse gibt, hier war es ein exklusives Fahrzeug, das nur mich abholte und zu meinem Hotel brachte.
Nach einem kurzen Smalltalk ging es dann auch direkt los. Es sollte sichergestellt werden, dass die Zeit meines Aufenthalts reicht um mich zu 100% zufrieden zu stellen und der Flieger wartet nicht.
Es wurde direkt ein neues Röntgenbild angefertigt um zu schauen ob die Einheilung erfolgreich war. Und ja, alles war bestens verheilt und somit konnte die Behandlung starten!
Ich wollte ja ein Hollywoodsmile, meine Zahnlücken schließen und Fehlstellungen einzelner Zähne korrigieren lassen und so wurden meine Zähne für das Aufsetzen der Kronen abgeschliffen.
Hinweis: Hast du keine Probleme mit deinen Zähnen, sind sie gesund und du bist jünger? Dann denk nochmal drüber nach, ob du das wirklich möchtest! In meinem Alter haben Zähne bereits Alterserscheinungen und durch mein Zähneknirschen im Schlaf bereits enorme Abnutzung erfahren, sodass es für mich nicht nur ästhetische Gründe hatte – wenn auch überwiegend -, sondern eben auch medizinisch gesundheitliche. Bitte laufe nicht einfach irgendeinem Trend oder Hype hinterher, sondern halte immer deine Gesundheit als wichtigstes Kriterium hoch!
Was mich da wirklich schockierte, es gab keine nennenswerten Schmerzen! Natürlich waren die Zähne empfindlich, da der Zahnschmelz runtergeschliffen war – also es ist nicht so, dass man das alles gar nicht spürt, aber keineswegs mit dem vergleichbar, was ich aus Behandlungen in Österreich kannte.
Nach dem Abschleifen wurde ein 3D-Scan durchgeführt – den empfand ich persönlich als unangenehm, da mit dem Scanner im Mund umher gefahren wird und das Zahnfleisch das so kurz nach dem Schleifen überhaupt nicht cool fand. Aber der Scan war nötig, um meine ersten Übergansprothesen perfekt anzupassen.
Etwa 3 Stunden später – ich musste mit meinen „Mausi-Zähnen“, wie der Arzt sie liebevoll nannte, so lange warten – bekam ich die Prothesen zum Übergang. Es war ein erster grober Entwurf und es sollte geschaut werden, ob die Maße meiner Zahnstifte wirklich perfekt in die Kronen passen werden. Außerdem wurde darüber gesprochen, ob man nun eine gerade Linie haben wollte oder eher etwas natürlicher. Danach wurde ich in den Abend entlassen und bekam einen Termin für den nächsten Tag.
Nach einer Nacht und etwas Erholung für meine Zähne und mich, ging es am nächsten Tag auch direkt nochmal ans Eingemachte.
Die Implantate wurden geöffnet, bzw. freigelegt – also das Zahnfleisch darüber entfernt, welches beim ersten Aufenhalt verschlossen wurde um die Implantate besser einheilen zu lassen und die ersten Kronen eingesetzt.
Bei diesem Provisorium wurden schon meine ersten Wünsche umgesetzt und ich konnte schauen ob ich mich damit wohl fühle. Das ist hier in der Klinik wirklich ein wichtiger Aspekt und dafür geht man auch mal den extra Schritt.
Ich war einfach nur begeistert von den Zähnen, die in diesem Provisorium schon deutlich stabiler waren als beim ersten Provisorium. Größe und Form war schon wirklich nah dran aber noch nicht ganz wie ich es wollte. Also gab es Anpassungen, die dann am nächsten Tag wieder „eingebaut“ werden sollten.
Da wir heute früh fertig waren, war mein Tag nach hinten raus frei und ich konnte schon direkt auf den Bazaar. Ich liebe den Flair dort und vielen kleinen Geschäfte und Stände. Wirklich, wenn du in Izmir bist, schau da unbedingt vorbei! Und direkt in der Nähe des Hotels ist auch ein Modegeschäft, welches auch unglaublich gute Qualität zu sehr guten Preisen anbietet.
Beim dritten Provisorium und den neuen Kronen, welche deutlich fester waren als die ersten beiden und somit nicht nachgiebig, wurde festgestellt, dass eine Krone nicht richtig saß.
Es wurde nochmal ganz gezielt geschaut woran es liegt und dabei wurde festgestellt, dass sich beim Knochenaufbau ein wenig Knochen zu weit nach oben gemogelt hat und somit das Implantat etwas umschloss.
Das sollte aber kein Problem sein, sofort wurde eine Spezialistin hinzugezogen, ein kleiner minimaler Eingriff durchgeführt und das überschüssige Stück Knochen sauber entfernt, sodass es weiter gehen konnte – das Ganze völlig schmerzfrei!
Man fragt sich sicher, wieso so viele Zwischenschritte? Einfach weil hier und da kleine Änderungen vorgenommen werden sollten. Einmal die Form der Zähne selbst, dann auch die Länge der Schneidezähne oder die „Aggressivität“ der Eckzähne oder auch die Länge der Zähne insgesamt. Ich wollte meine natürliche Abnutzung der Zähne ja optisch rückgängig machen und somit mussten die Zähne ein wenig länger werden. All das sollte immer dazu führen, dass mir das Ergebnis gezeigt wurde und nicht zack-zack das Ganze einfach eingesetzt wurde und fertig. Das Ziel war 100%ige Zufriedenheit am Schluss und keine schnelle Abwicklung!
Es sollte nichts „von der Stange“ sein, kein Einheitsgebiss. Es wurde wirklich alles angepasst an meine Wünsche. Immer wieder Bilder, Blicke in den Spiegel und Erklärungen. Ein echt individuelles Gebiss braucht einfach Zeit und eben auch Anpassungen, bis alles so ist, wie man es sich wünscht.
Dieses Provisorium war das Abbild meiner Vorstellungen und konnte so umgesetzt werden. Ich durfte es einen Tag im Alltag tragen um zu schauen wie ich mich damit fühle. Alles hat gepasst, es fühlte sich gut an und nichts drückte oder war unangenehm.
Somit war das „Go!“ gegeben um die Kronen im richtigen Material und final zu fertigen.
Am 5. Behandlungstag wurden mir meine fertigen Kronen eingesetzt. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sich das anfühlt, wenn man nach Jahren mit Zahnlücken und Fehlstellungen der Zähne in den Spiegel schaut und alles einfach nur perfekt ist.
Das ist eine Mischung aus Glück und Unglaube, dass das möglich ist. Ich hätte fast weinen können vor Glück. Meine Vorstellung wurde mehr als übertroffen und ich bereue keine Sekunde, dass ich den Schritt gewagt habe und meine Bedenken klären konnte. Nicht zuletzt durch die Beratung durch meinen Arzt war es rückwirkend betrachtet ein Spaziergang!
Aber was genau ist da nun in meinem Mund?
Es wurden Implantate von Bredent eingesetzt. Diese zählen zu den führenden Anbietern. Die Kronen sind aus Katana-Zirkonium (eine hochfeste Vollkeramik). Da ich eine helle Haut habe, habe ich mich für die Farbe BL1 entschieden, auch wenn sie im LIVE-Stream auf Tiktok etwas hell wirkt. Im Alltag passt sie super zu meinem Teint und das war mir wichtig.
Bevor ich mich zur Behandlung in der Türkei entschloss, hatte ich etliche Fragen und Bedenken. Hier sind die ehrlichen Antworten, die ich gerne zu Beginn gehabt hätte.
Ist es sicher, Zahnbehandlungen in der Türkei durchführen zu lassen?
Kurz gesagt: Ja, es kann sicher sein – wenn man die richtige Klinik wählt und sich gut vorbereitet.
Die Türkei verfügt über viele moderne Zahnkliniken mit international ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten, aktueller Technik und langjähriger Erfahrung, besonders im Bereich Implantate und ästhetische Zahnmedizin. Viele Patient:innen aus ganz Europa lassen sich dort erfolgreich behandeln.
Wichtig ist jedoch:
Die Qualität kann stark variieren. Sicherheit hängt weniger vom Land ab, sondern von der Klinik, dem Behandlungskonzept, den verwendeten Materialien und einer klar geregelten Nachsorge.
Worauf sollte man achten?
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Transparente Beratung
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Klare Informationen zu Materialien und Implantat-Marken
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Moderne Diagnostik (z. B. 3D-Röntgen)
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Erreichbarkeit und Betreuung auch nach der Behandlung
Wer sich gut informiert, nicht unter Zeitdruck entscheidet und auf Seriosität statt auf reine Preisversprechen achtet, kann in der Türkei sehr gute und sichere Ergebnisse erzielen!
Ich kann die Klinik in der ich war nur empfehlen, jedoch musst du dir selbst ein Bild davon machen und schauen, ob du mit dem Arzt „zurecht kommst“. Ich denke hier ist das persönliche Gefühl schon ganz aussagekräftig, wenn man sich nicht blind in etwas hinein stürzt. Daher frage doch einfach mal bei meinem Arzt an, führe ein unverbindliches Beratungsgespräch durch und dann kannst du dich vollumfänglich informiert entscheiden.
Wie kann die Qualität gut sein, wenn es, im Vergleich, so günstig ist?
Genau das war auch meine größte Skepsis. Doch hier ist die ehrliche Wahrheit: Die Qualität ist nicht günstiger – die Kostenstruktur ist es. Die verwendeten Materialien sind dieselben wie in führenden europäischen Kliniken.
In meinem Fall wurden Bredent-Implantate eingesetzt und Zirkonium-Kronen von Katana verwendet – beides renommierte, hochwertige Marken, die auch in Top-Praxen in Europa zum Einsatz kommen.
Der Preisunterschied entsteht vor allem durch deutlich niedrigere Betriebskosten in der Türkei. Mieten, Gehälter und laufende Kosten sind dort wesentlich geringer als in Westeuropa. Zusätzlich wird der Medizintourismus staatlich gefördert.
Das bedeutet: Man spart nicht an der Qualität, sondern an den Rahmenbedingungen. Die Materialien, die Technik und das Know-how bleiben auf internationalem Spitzenniveau.
Lohnt es sich wirklich, für Zahnbehandlungen zu reisen?
Das habe ich mich natürlich auch gefragt. Deshalb hier meine ganz persönlichen Zahlen:
In Österreich hätte mich die Behandlung über 25.000 € gekostet. In der Türkei habe ich – trotz zwei Aufenthalten à einer Woche in Izmir – insgesamt etwas über 8.000 € bezahlt, in meinem Fall zuzüglich der Flüge, wegen der besonderen Umstände. In der Regel gibt es aber ein komplettes Angebot inklusive allem drum und dran.
Ich konnte glücklicherweise in dem richtig guten Hotelzimmer sogar arbeiten – aber selbst wenn das nicht möglich gewesen wäre, spricht die Rechnung für sich. Die Ersparnis ist enorm.
Unterm Strich bleibt eine mega Kostenersparnis, auch wenn man Reisezeit einplant. Und als Bonus konnte ich Izmir erleben – viele verbinden die Behandlung bewusst mit einer kleinen Auszeit. Für mich hat es sich definitiv gelohnt und den genialen Market in Izmir sollte man sowieso mal erlebt haben 😍
Wie schmerzhaft ist die Behandlung?
Ich will ehrlich sein: Ich hatte große Angst davor. Aber rückblickend war es viel weniger schlimm, als ich es mir vorgestellt hatte. Die lokalen Betäubungen haben unglaublich gut gewirkt, sodass das eigentliche Prozedere nahezu schmerzfrei war.
Das Einzige, was wirklich unangenehm war, kam nach dem Abschleifen der Zähne für meine Kronen. In dieser Phase waren die Zähne extrem empfindlich – der Sauger beim Arbeiten, aber auch ganz normaler Luftzug haben einen ziehenden Schmerz ausgelöst. Er war unangenehm, aber gut auszuhalten.
Auch der 3D-Scan, bei dem dieser Stift im Mund geführt wird, war kein Highlight, da das Zahnfleisch zu diesem Zeitpunkt natürlich schon gereizt und „beleidigt“ war.
Abgesehen davon hatte ich keine Schwellungen und keine nennenswerten Schmerzen. Insgesamt war die Erfahrung deutlich harmloser, als ich es mir im Vorfeld ausgemalt hatte – und die Angst im Nachhinein eigentlich unbegründet.
Was kostet die Zahnbehandlung in der Türkei?
Die Frage „Was kostet eine Zahnbehandlung in der Türkei?“ lässt sich leider nie pauschal beantworten – die Preise sind total individuell, weil sie von vielen Faktoren abhängen, z. B.:
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Ausgangslage deiner Zähne: Karies, Entzündungen, Wurzelbehandlungen, Parodontitis/Zahnfleischstatus – oft entscheidet das, ob überhaupt „nur ästhetisch“ gearbeitet werden kann oder erst saniert werden muss.
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Umfang: Wie viele Zähne werden gemacht (z. B. 6, 8, 10, 16, 20+) und ob Oberkiefer, Unterkiefer oder beides.
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Art der Versorgung: Veneers vs. Kronen, ggf. Implantate/Brücken – das sind komplett unterschiedliche Kostenblöcke.
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Material & Technik: Komposit vs. E-max vs. Zirkon(ium), plus digitales Smile-Design/CAD-CAM, Laborqualität usw.
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Zusatzleistungen: 3D-Scan/Röntgen, Sedierung, Provisorien, Nachkontrollen, Garantie/Aftercare – und ob es ein „Paket“ inkl. Hotel/Transfers ist.
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Klinik & Standort: Erfahrung des Teams, Qualitätsstandard, Lage (z. B. Istanbul vs. andere Regionen) – wirkt sich spürbar aus.
Als grobe Orientierung: Wenn der Zahnstatus wirklich einwandfrei ist und es „rein ästhetisch“ um ein Hollywood Smile geht, startet das Angebot ab ca. 6.000 € (je nach Material/Anzahl der Zähne) beim Zahnarzt meines Vertrauens.
Am Ende ist der sinnvollste Weg fast immer: Befund + Fotos/Röntgen → individueller Behandlungsplan → verbindlicher Gesamtpreis (und genau klären, was im Preis enthalten ist).
Hat mein an Fremdkörpergefühl im Mund?
Natürlich ist jeder anders. Ich kann sagen, dass es in den ersten Minuten etwas ungewohnt ist und sich dann sehr schnell einpendelt. Ich hab kein fremdartiges Gefühl im Mund – alles fühlt sich natürlich und angenehm an.

Studium der Zahnmedizin an der Ege Universität
Fülle einfach dieses kurze Formular aus und ich bringe dich mit meinem Arzt in Kontakt. Ganz unverbindlich – nur ehrliche Antworten und eine transparente Einschätzung deiner ganz persönlichen Situation! Danach kannst du eine informierte Entscheidung treffen, ob mein Arzt für dich der Richtige ist.
